● Anamnese & Patientenformulare

MedITForm

Der Patient füllt in seiner Sprache aus. Sie lesen es auf Deutsch.

QR-Code im Wartezimmer, Bogen auf dem eigenen Handy — ohne App, ohne Konto. Was in der Praxis ankommt, ist lesbarer deutscher Text mit Zeitstempel, Referenznummer und Unterschrift.

Das Kernfeature

57 Sprachen im Bogen. Deutsch in der Akte.

Ein Patient, der kein Deutsch liest, füllt in seiner Muttersprache aus — und beantwortet dabei genau die Fragen, die Sie gestellt haben. Am Empfang steht die deutsche Fassung daneben. Kein Dolmetscher, kein Rätselraten, keine unvollständige Anamnese.

Patient sieht seine Sprache

Türkisch, Arabisch, Ukrainisch, Persisch, Rumänisch — 57 Sprachen, ausgewählt nach den in deutschen Praxen tatsächlich anzutreffenden. Mit deutschem Namen, Eigenname und Flagge zur Auswahl.

Deutsch bleibt immer sichtbar

Beide Sprachen stehen im Bogen nebeneinander. Auch der Patient sieht die deutsche Frage — und die Praxis kann am Tresen jederzeit nachvollziehen, was beantwortet wurde.

Antworten kommen auf Deutsch an

Freitext-Antworten aus fremdsprachigen Bögen werden in die Praxissprache übersetzt, auf Wunsch automatisch nach dem Absenden. Antwort und Übersetzung stehen im Portal und im PDF zweispaltig nebeneinander.

MedITForm Sprachauswahl auf dem Smartphone

Der Patient wählt seine Sprache selbst

Direkt beim Öffnen des Bogens — ohne Konto, ohne Erklärung durch das Personal. Die Praxis entscheidet, welche Sprachen im Wartezimmer erscheinen; Deutsch ist Basissprache und immer dabei.

Sechs rechtsläufige Sprachen — Arabisch, Persisch, Paschtu, Kurdisch (Sorani), Hebräisch und Urdu laufen von rechts nach links, im Bogen wie im PDF, mit korrekt gesetzten Satzzeichen und Markern.

Übersetzung ohne Namen: Eine eigens dafür geschriebene Prüfung stellt sicher, dass Name, Geburtsdatum und Kontaktdaten den Übersetzungsdienst nie erreichen.

57

Sprachen im Katalog

6

davon rechtsläufig

55

Fachrichtungen

856

geprüfte Standardfragen

Was Patientinnen und Patienten erleben

Für den Daumen entworfen, nicht für die Maus

Kein Konto, keine App, keine Installation. Der Bogen wird auf dem eigenen Telefon ausgefüllt — erreichbar allein über den QR-Code im Wartezimmer.

MedITForm Bogen mit Abschnittsanzeige

Abschnitt für Abschnitt

Große Bedienelemente, ein Abschnitt nach dem anderen, Fortschrittsanzeige in Prozent. Patienten sehen „Abschnitt 1 von 7″ und wissen, wie viel noch kommt. Pflichtangaben lassen sich nicht überspringen.

MedITForm Unterschriftsfeld

Unterschrift mit dem Finger

Direkt auf dem Bildschirm geleistet und als Bild zur Einreichung gespeichert — mit Zeitstempel und Referenznummer. Die Einwilligung steht davor: unterschrieben wird, was vorher gelesen wurde.

MedITForm Sprachauswahl

Zweisprachig nebeneinander

Der Patient sieht seine Sprache und Deutsch nebeneinander. Deutsch bleibt immer sichtbar, damit am Empfang nachvollziehbar bleibt, was beantwortet wurde.

Weiterarbeiten ohne Netz

Bricht die Verbindung ab, wird der Bogen verschlüsselt auf dem Gerät zwischengespeichert (AES-GCM, 256 Bit) und automatisch nachgesendet. Im Wartezimmer mit dünnem Empfang geht nichts verloren.

Kiosk-Betrieb am Empfang

Für ein Praxis-Tablet: nach dem Absenden kehrt das Gerät automatisch zum Anfang zurück, ohne dass die vorherigen Angaben sichtbar bleiben.

Barrierefreiheit im Blick

Der gemessene Kontrast der Beschriftung wird der Praxis schon bei der Farbwahl angezeigt; ab 4,5:1 ist die Anforderung erfüllt. Tastaturbedienung und Vorlesehilfen sind berücksichtigt.

Das Praxis-Portal

Eine Startseite, die zwei Zahlen ernst nimmt

Wie viele Bögen sind da, und wie viele hat noch niemand angesehen. Alles Weitere ist einen Klick entfernt.

MedITForm Übersicht im Praxis-Portal

Übersicht

Formulare, offene Einreichungen, Benutzer, Fachrichtungen — und darunter die neuesten Eingänge mit Name, Formular und Zeitpunkt.

Von hier führt jeder Eintrag direkt in die Einreichung. Der Weg vom „da ist was“ zum „das steht drin“ ist ein Klick lang.

Formular-Baukasten

Die Praxis baut selbst — ohne Rückfrage beim Anbieter

MedITForm Formular-Baukasten

14 Feldtypen, Abschnitte statt endloser Liste

Überschrift und Beschreibungstext; kurzer und langer Text, Zahl, Datum, Uhrzeit; Ja/Nein, Einfach- und Mehrfachauswahl, Dropdown, Checkbox; Datei-Upload und Unterschrift.

Felder werden in Abschnitte gegliedert, ein- oder zweispaltig, per Ziehen umsortierbar.

Versionen mit Bestandsschutz: Jede Veröffentlichung erzeugt eine unveränderliche Version. Bereits abgesendete Bögen hängen an ihrer Version und ändern sich nie rückwirkend — entscheidend, wenn Jahre später nachvollzogen werden muss, worin genau eingewilligt wurde.

MedITForm Formular-Vorlagen nach Fachrichtung

Eine Praxis startet nicht vor einem leeren Blatt

856 geprüfte Standardfragen in 61 Kategorien, mit Antwortmöglichkeiten und erklärenden Hilfetexten. Die Fragen sind fachspezifisch formuliert: Nach einem Herzschrittmacher fragt die Kardiologie anders als die Zahnmedizin und die Radiologie — weil er dort jeweils etwas anderes bedeutet.

65 fertige Vorlagen — für jede Fachrichtung ein vollständiger, veröffentlichungsreifer Bogen: Persönliche Daten, Fachfragen, Datenschutz- und ePA-Einwilligung, Unterschrift.

Alles nach Fachrichtung gefiltert: Eine Zahnarztpraxis sieht vier Vorlagen statt fünfundsechzig und scrollt nicht an „Körperspende“ vorbei.

MedITForm Einreichungen mit Sprachkennzeichnung

Was ankommt, ist Text — nicht Handschrift

Lesbar, durchsuchbar, exportierbar. Jede Einreichung trägt eine Referenznummer und einen Zeitstempel, und die Spalte „Sprache“ zeigt sofort, in welcher Sprache ausgefüllt wurde.

Fremdsprachige Bögen zweispaltig: Antwort und Übersetzung stehen nebeneinander, auch im PDF. Bei rechtsläufigen Sprachen stimmt die Schreibrichtung je Spalte.

Vier Exportformate: PDF für die Akte, JSON und XML für die Übernahme in andere Systeme, FHIR für den Austausch im Gesundheitswesen. Das PDF trägt Logo, Praxiskopf, Praxisfarbe und die geleistete Unterschrift.

QR-Code und Aushang

Das einzige Stück Papier, das bleibt

Fertig gesetzter Aushang mit Formularname, Praxisname und Code — bildschirmgenau als PNG, in A4 als PDF oder direkt aus dem Browser gedruckt.

MedITForm QR-Code mit PNG-, PDF- und Druckausgabe

Mehrere Codes je Formular

Getrennte Codes für Wartezimmer, Empfang oder Zweigstelle — jeder mit eigener Bezeichnung, damit später erkennbar ist, worüber ein Bogen hereinkam. Der Zähler daneben zeigt, wie oft gescannt wurde.

Einzeln abschaltbar: Ein Code lässt sich deaktivieren, ohne das Formular anzufassen — der Aushang im Flur ruht, der am Empfang läuft weiter.

Drei Ausgabewege — PNG, PDF und Direktdruck, alle aus derselben Quelle und damit immer identisch.

MedITForm Spracheinstellungen

Welche Sprachen im Wartezimmer erscheinen, entscheiden Sie

Aus dem Katalog wählt die Praxis genau die Sprachen aus, die im eigenen Einzugsgebiet vorkommen. Fünf oder sechs sind meist genug — eine Liste mit siebenundfünfzig Einträgen hilft im Wartezimmer niemandem.

Deutsch ist immer aktiv und lässt sich nicht abwählen. Es steht in jedem Bogen neben der gewählten Sprache und ist die Sprache, in der die Praxis liest.

Datenschutz — Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO

Anamnesedaten sind Gesundheitsdaten. Das Produkt ist entlang dieser Tatsache gebaut, nicht nachträglich darauf geprüft.

Antworten verschlüsselt gespeichert

Jede Patientenantwort liegt verschlüsselt in der Datenbank — die Übersetzung ebenso. Wer die Datenbankdatei kopiert, hat keine Anamnesen.

Übersetzung ohne Namen

Was den Übersetzungsdienst erreichen darf, entscheidet eine eigens dafür geschriebene Prüfung: Name, Geburtsdatum und Kontaktdaten werden nie übertragen.

Mandantentrennung auf Datenebene

Jede Abfrage ist auf die eigene Praxis begrenzt, nicht nur die Oberfläche. Ein Formular einer fremden Praxis existiert für die Anwendung schlicht nicht.

E-Mail ohne Patientendaten

Die Benachrichtigung enthält niemals Patientendaten und keinen Anhang — nur den Hinweis, dass etwas eingegangen ist, und einen Link ins Portal.

Keine Schriften von fremden Servern

Alle Schriften liegen auf dem eigenen Server. Externe Web-Fonts übertragen die IP-Adresse des Patienten an Dritte — ein Gericht hat darin bereits einen Datenschutzverstoß gesehen (LG München I, 3 O 17493/20).

Aufbewahrung automatisch beenden

Ein geplanter Lauf löscht Einreichungen nach Ablauf der Frist; voreingestellt sind 10 Jahre gemäß ärztlicher Aufbewahrungspflicht (§ 630f Abs. 3 BGB), einstellbar.

Einwilligung ist Pflichtbestandteil

Datenschutzerklärung und ePA-Einwilligung stecken in jeder Anamnesevorlage und stehen vor der Unterschrift.

Pflicht-Abschnitte sind geschützt

Datenschutzerklärung und ePA-Einwilligung lassen sich weder löschen noch abschalten; ihr Wortlaut bleibt bearbeitbar, damit jede Praxis ihre Verantwortlichen und Fristen einträgt. Der Server setzt diese Regel durch, nicht nur die Oberfläche.

Einwilligung zur ePA

Eigener Abschnitt nach §§ 341 ff. SGB V — Zugriff für die Behandlung, Einstellen von Dokumenten, jederzeit widerrufbar. Auch als eigenständiges Formular mit eigenem QR-Code.

Protokoll jeder Änderung

Wer ein Formular geändert, eine Einreichung gelesen oder gelöscht hat, steht im Protokoll. Geteilte Zugänge machen dieses Protokoll wertlos — deshalb hat jede Person ein eigenes Konto.

Vier Rollen, sechs Rechte

Jede Mitarbeiterin hat einen eigenen Zugang — kein Rechte-Baukasten, den niemand pflegt.

RolleDarf
Praxis-AdminAlle Rechte: Formulare, Einreichungen, Exporte, Löschen, Einstellungen, Benutzer
ArztSieht Einreichungen und erstellt Exporte — ändert aber keine Formulare und keine Einstellungen
MitarbeiterBaut Formulare, sieht Einreichungen und exportiert
EmpfangSieht Einreichungen — mehr nicht. Der Bildschirm am Tresen zeigt nur, was dort gebraucht wird

Automatische Abmeldung nach 30 Minuten ohne Eingabe — das schützt den Bildschirm am Empfang, wenn jemand ins Sprechzimmer gerufen wird. Zugang sperren statt löschen: Ein Konto lässt sich abschalten, ohne die Spur im Protokoll zu verlieren.

Worauf sich das stützt

Kein Zusatzmodul, sondern eingebaut: die Regeln stehen im Programm, die Fundstelle steht daneben.

GrundlageWas MedITForm daraus macht
Art. 9 DSGVO — GesundheitsdatenJede Patientenantwort liegt verschlüsselt in der Datenbank, die Übersetzung ebenso
Art. 6, 7 DSGVO — EinwilligungDatenschutzerklärung als Pflicht-Abschnitt vor der Unterschrift, mit Datum, Zeitstempel und Referenznummer
§§ 341 ff. SGB V — ePAEigener Einwilligungs-Abschnitt: Zugriff, Einstellen von Dokumenten, jederzeit widerrufbar
§ 630f Abs. 3 BGB — AufbewahrungVoreingestellt 10 Jahre; ein geplanter Lauf löscht danach automatisch, Frist einstellbar
Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO — DatenminimierungDie E-Mail enthält keine Patientendaten und keinen Anhang, nur einen Link ins Portal
Art. 28 DSGVO — AuftragsverarbeitungAVV zwischen Praxis und uns; die Übersetzung verlässt das System nur ohne Name, Geburtsdatum und Kontaktdaten
Art. 32 DSGVO — SicherheitVerschlüsselung im Ruhezustand und auf dem Gerät (AES-GCM 256), Mandantentrennung auf Datenebene, Protokoll jeder Änderung
LG München I, 3 O 17493/20Keine Schriften von fremden Servern — Web-Fonts würden die IP-Adresse des Patienten an Dritte übertragen
BITV 2.0 / WCAG 2.1 AADer gemessene Kontrast wird bei der Farbwahl angezeigt; ab 4,5:1 ist die Anforderung erfüllt

Anamnese in jeder Sprache. Akte auf Deutsch.

Wir zeigen MedITForm mit Ihrer Fachrichtung und Ihren Sprachen — live im Wartezimmer-Szenario.

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